Automatisierte und standardisierte Fertigungslösung für hochpräzise Objektive mit Zylinderlinsen
Justierdrehmaschine ATS erhält bewährtes Modul zur Bearbeitung gefasster Zylinderlinsen
Optiken für die Strahlformung in Laser- und Bildgebungssystemen wie z. B. aus den Bereichen LiDAR und Cine basieren maßgeblich auf dem Einsatz von zylindrischen Elementen. Während hochpräzise Objektive mit rotationssymmetrischen Linsen über gerichtetes Kleben oder Justierdrehen bereits mit verlässlicher Qualität hergestellt werden können, gab es für zylindrische Elemente bisher keine einfach auszuführende Lösung. Vielmehr musste ein mehrstufiger Prozess durch erfahrene Facharbeiter ausgeführt werden. Dies ändert sich nun mit der Einführung des CylinderCheck®-Upgrades für die Justierdrehmaschine ATS. Erweiterte Hardware inklusive eines passenden Softwaremoduls ermöglichen einen semi-automatisierten und benutzergeführten Mess- und Bearbeitungsprozess.
Während des zweistufigen Messprozesses der Zylinderlinsen auf TRIOPTICS Justierdrehmaschinen werden die Verkippung der Zylinderachse und deren Verschiebung in Referenz zur Mess- bzw. Spindelachse ermittelt. Durch Verwendung der OptiCentric®-Messtechnologie wird die Azimuthposition der Prüflingsorientierung hochpräzise erfasst, um die Gesamtprozesszeit zu reduzieren. Daraufhin erfolgt die Ausrichtung des Elements zur Spindelachse und die nachfolgende Fassungsrandbearbeitung in dem für die Justierdrehmaschine typischen Prozess. Wiebke Ehrhorn, Produktmanagerin bei TRIOPTICS: „Mit der CylinderCheck®-Erweiterung haben wir eine Lösung entwickelt, die zuverlässig, benutzerunabhängig und vollständig integriert im Justierdrehprozess abläuft." Die CylinderCheck®-Erweiterung ist für die Systeme ATS 200, ATS 200 UP und ATS 300 UP verfügbar